Material Bibliothek
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Bibliothek In diesem Projekt gestalteten wir einen bestehenden Raum in Haus Kump zu einer Materialbibliothek um. Das Raumkonzept ist darauf ausgelegt, Ruhe, Offenheit und flexible Nutzung miteinander zu verbinden. Durch zwei unterschiedliche Bodenhöhen gliedert sich der Raum in klar definierte Bereiche: Auf den schwarzen Fliesen befindet sich die Zone zur Lagerung verschiedener Materialien, während der Bereich mit Holzfußboden einen großzügigen Arbeitsraum mit vielfältigen Möglichkeiten zum Lesen, Arbeiten oder Recherchieren eröffnet. Auf der großen, offenen Fläche entstehen durch modulare, offene Regale unterschiedliche Funktionsbereiche: Ein funktionaler Arbeitsbereich für Gruppen in der Mitte, eine geschützte Leseecke an der Fensterfront sowie mehrere Einzelarbeitsplätze entlang der Wände. Die warmen Holztöne und hellen Farben im Hauptbereich erzeugen eine ruhige, einladende Atmosphäre, während sich die dunkleren Farbtöne des Materiallagers bewusst zurücknehmen, um die dort gelagerten Materialien nicht zu überdecken. Die Kombination aus natürlichem Licht, modularer Möblierung und einer klaren Raumführung schafft eine vielseitige Umgebung, die sowohl konzentriertes Arbeiten als auch entspanntes Lesen unterstützt und den Charakter einer modernen, funktional gegliederten Materialbibliothek unterstreicht. Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit Corvin Walter entstanden. Bibliothek In diesem Projekt gestalteten wir einen bestehenden Raum in Haus Kump zu einer Materialbibliothek um. Das Raumkonzept ist darauf ausgelegt, Ruhe, Offenheit und flexible Nutzung miteinander zu verbinden. Durch zwei unterschiedliche Bodenhöhen gliedert sich der Raum in klar definierte Bereiche: Auf den schwarzen Fliesen befindet sich die Zone zur Lagerung verschiedener Materialien, während der Bereich mit Holzfußboden einen großzügigen Arbeitsraum mit vielfältigen Möglichkeiten zum Lesen, Arbeiten oder Recherchieren eröffnet. Auf der großen, offenen Fläche entstehen durch modulare, offene Regale unterschiedliche Funktionsbereiche: Ein funktionaler Arbeitsbereich für Gruppen in der Mitte, eine geschützte Leseecke an der Fensterfront sowie mehrere Einzelarbeitsplätze entlang der Wände. Die warmen Holztöne und hellen Farben im Hauptbereich erzeugen eine ruhige, einladende Atmosphäre, während sich die dunkleren Farbtöne des Materiallagers bewusst zurücknehmen, um die dort gelagerten Materialien nicht zu überdecken. Die Kombination aus natürlichem Licht, modularer Möblierung und einer klaren Raumführung schafft eine vielseitige Umgebung, die sowohl konzentriertes Arbeiten als auch entspanntes Lesen unterstützt und den Charakter einer modernen, funktional gegliederten Materialbibliothek unterstreicht. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Vase Handwerk
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Vase für den Ehrenamtspreis Im Rahmen des zum elften Mal stattfindenden „Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW“ wurde der Ehrenamtspreis an Johannes Grothoff verliehen.Die Gestaltung des Preises gewann ich zusammen mit meinem Kommilitonen Corvin Walter in einer Ausschreibung der Handwerkskammer mit einer 3D-gedruckten Porzellanvase. Die Vase wurde mithilfe eines eigens in Grasshopper entwickelten parametrischen Algorithmus entworfen. Nach dem Druckprozess wurde sie gebrannt und im Inneren glasiert, was ihr eine besonders edle Anmutung verleiht. Das Ergebnis ist eine organisch wirkende Form, die mit traditionellen Methoden kaum realisierbar wäre und gerade dadurch ihren besonderen Reiz erhält. Die feinen Layerlinien des 3D-Drucks erzeugen eine lebendige, fast pulsierende Oberfläche, die während des Brandes auf subtile Weise ein Eigenleben entwickelt. Je nach Lichteinfall entsteht durch die leichten Unebenheiten ein zartes Spiel aus Licht und Schatten, das die Form noch stärker betont. Porzellan Glasiert / Unglasiert 100x200x260 Vase für Ehrenamtspreis Im Rahmen des zum elften Mal stattfindenden „Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW“ wurde der Ehrenamtspreis an Johannes Grothoff verliehen. Die Gestaltung des Preises gewann ich zusammen mit meinem Kommilitonen Corvin Walter in einer Ausschreibung der Handwerkskammer mit einer 3D-gedruckten Porzellanvase. Die Vase wurde mithilfe eines eigens in Grasshopper entwickelten parametrischen Algorithmus entworfen. Nach dem Druckprozess wurde sie gebrannt und im Inneren glasiert, was ihr eine besonders edle Anmutung verleiht. Das Ergebnis ist eine organisch wirkende Form, die mit traditionellen Methoden kaum realisierbar wäre und gerade dadurch ihren besonderen Reiz erhält. Die feinen Layerlinien des 3D-Drucks erzeugen eine lebendige, fast pulsierende Oberfläche, die während des Brandes auf subtile Weise ein Eigenleben entwickelt. Je nach Lichteinfall entsteht durch die leichten Unebenheiten ein zartes Spiel aus Licht und Schatten, das die Form noch stärker betont. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Bside Tisch

Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Möbelentwurf B-side Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem soziokulturellen Zentrum B-side in Münster entstand dieser Entwurf für eine Outdoor-Sitzgarnitur für die Terrasse des Cafés. In diesem Projekt konnte ich erstmals erleben, wie ein Designprozess in Zusammenarbeit mit realen Auftraggebern abläuft. Nach einer anfänglichen Bedarfsanalyse und mehreren Gesprächen mit dem Arbeitskreis Terrasse entwickelten wir einen ersten Prototypen, den wir nach einer Feedbackrunde weiter optimiert und überarbeitet haben. Nachdem der Entwurf endgültig fertig war, bestimmten wir zusammen mit den Auftraggebern, wie viele Tischsätze benötigt werden, um den vorhanden Platz maximal effektiv zu nutzen. Hier habe ich das Ergebnis zur Veranschaulichung noch einmal in einem Rendering dargestellt und die Arbeitsvorbereitung für die Produktion der Tische und Bänke gemacht. Möbelentwurf B-side Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem soziokulturellen Zentrum B-side in Münster entstand dieser Entwurf für eine Outdoor-Sitzgarnitur für die Terrasse des Cafés. In diesem Projekt konnte ich erstmals erleben, wie ein Designprozess in Zusammenarbeit mit realen Auftraggebern abläuft. Nach einer anfänglichen Bedarfsanalyse und mehreren Gesprächen mit dem Arbeitskreis Terrasse entwickelten wir einen ersten Prototypen, den wir nach einer Feedbackrunde weiter optimiert und überarbeitet haben Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
TacTiles

Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Tactile Im Rahmen meiner Abschlussarbeit an der Akademie für Gestaltung habe ich mich intensiv mit parametrischem Design und keramischem 3D-Druck beschäftigt. Beide Themenfelder bieten spannende gestalterische und technische Möglichkeiten, die ich im Laufe des Projekts durch zahlreiche Experimente und Materialstudien untersucht habe. Durch meine Experimente und nach einer Phase der Recherche entschied ich mich, den Schwerpunkt meines Projektes auf die Entwicklung von strukturierten Fliesen zu legen, die in Innenräumen oder auf Möbeloberflächen angewendet werden können. Diese Fliesenmuster wurden parametrisch in dem Programm Grasshopper entworfen und dort direkt in Gcode umgewandelt. Durch diese Vorgehensweise ist es möglich, komplexe geometrische Muster präzise zu steuern und zu variieren sowie den Druckpfad exakt zu bestimmen, ohne andere Programme nutzen zu müssen. Die Fertigung erfolgte mit dem WASP 2040, einem 3D-Drucker, der speziell für die Verarbeitung keramischer Massen ausgelegt ist. Dieser Zylinder wurde nicht planar gedruckt und besitzt dadurch eine besondere Layer-Struktur. Aus der Nähe zeigt sich eine spannende, detailreiches Oberfläche, während diese aus der Entfernung ruhig und unaufdringlich wirkt. Die Fliese zeigt ein Sinuswellen-Muster, das in eingefärbten Ton gedruckt wurde. Durch seine weiche, rhythmische Struktur erzeugt sie eine ruhige Oberfläche. Um die Wirkung der Muster auf größeren Flächen zu zeigen und das Potenzial zusammenhängender Strukturen zu testen, habe ich mehrere Visualisierungen möglicher Einsatzbereiche der Fliesen erstellt. Zusätzlich dazu habe ich ein Anschauungsmodell gebaut. Wie man in den Visualisierungen schon sieht, halte ich die einfache Möglichkeit, sehr viele komplett individuelle Fliesen zu einem großen Muster zusammen zu legen, für einen der größten Vorteile von 3D gedruckten Fliesen. Ebenso besteht durch das aufrecht Drucken die Möglichkeit gebogene Fliesen herzustellen. TacTiles Im Rahmen meiner Abschlussarbeit an der Akademie für Gestaltung habe ich mich intensiv mit parametrischem Design und keramischem 3D-Druck beschäftigt. Beide Themenfelder bieten spannende gestalterische und technische Möglichkeiten, die ich im Laufe des Projekts durch zahlreiche Experimente und Materialstudien untersucht habe. Durch meine Experimente und nach einer Phase der Recherche entschied ich mich den Schwerpunkt meines Projektes auf die Entwicklung von strukturierten Fliesen zu legen, die in Innenräumen oder auf Möbeloberflächen angewendet werden können. Zwei Beispiele zeigen die Ergebnisse meiner Experimente: Der Zylinder wurde nonplanar gedruckt und erzeugt eine interessante Oberfläche. Die Fliese zeigt ein Sinuswellen-Muster in eingefärbtem Ton und wirkt durch ihre weiche, rhythmische Struktur besonders ruhig. Um die Wirkung der Muster auf größeren Flächen zu zeigen und das Potenzial zusammenhängender Strukturen zu testen, habe ich mehrere Visualisierungen möglicher Einsatzbereiche der Fliesen erstellt. Zusätzlich dazu habe ich ein Anschauungsmodell gebaut. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
KLIQ
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt KLIQ-Space Im vierten Semester an der Akademie für Gestaltung arbeitete ich im Rahmen einer Gruppenarbeit und unter der Leitung von Donnerblitz Design an der Planung eines vielseitigen Gemeinschaftsraums für eine Baugemeinschaft mit. Der Raum befindet sich zentral in der Wohnanlage und soll unterschiedliche Nutzungen ermöglichen. Dazu gehören Coworking, gemeinschaftliches Kochen und ein angenehmer Aufenthaltsbereich für Begegnungen und Aktivitäten im Tagesverlauf. Der Entwurfsprozess startete mit einem festgelegten Grundriss. Um ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer zu entwickeln, arbeiteten wir zunächst mit Moodboards und Personas. Diese Methode half uns, unterschiedliche Anforderungen sichtbar zu machen, Ideen zu strukturieren und daraus ein stimmiges räumliches Konzept abzuleiten. Um die vielfältigen Anforderungen des Gemeinschaftsraums zu erfüllen, entschieden wir uns für eine grobe Einteilung in drei Bereiche. Ergänzend setzten wir auf sehr flexible Möbel, die sich leicht verschieben lassen und so an veränderte Prioritäten und Nutzungen angepasst werden können. Die Gestaltung orientiert sich an einer zurückhaltenden und zeitlosen Farbpalette, in der Grau- und Brauntöne die ruhige Basis bilden. Während Hellblau und Pink, angelehnt an das Logo der KLIQ-Baugruppe, gezielt als Akzentfarben eingesetzt werden. Diese Akzentpunkte verleihen dem Raum eine frische, lebendige Dynamik. Um die Vielseitigkeit des Raumes klar hervorzuheben, entschieden wir uns für eine Reihe flexibler Gestaltungselemente. Die mobile Kücheninsel, die auf Rollen gelagert ist, kann je nach Bedarf im Innen- oder Außenbereich genutzt werden und unterstützt damit unterschiedliche Nutzungsszenarien. Variable, zusammenrollbare Raumtrenner, die platzsparend in einem Einbauschrank verstaut werden, ermöglichen es zudem, den Raum schnell neu zu strukturieren und Arbeits- oder Aufenthaltsbereiche situativ anzupassen. Ergänzt wird dieses Konzept durch ein flexibles Schienensystem für die Beleuchtung, dessen verschiebbare Leuchtmittel eine individuelle Lichtgestaltung erlauben und so jede Raumnutzung optimal unterstützen. KLIQ-Space Im vierten Semester an der Akademie für Gestaltung arbeitete ich im Rahmen einer Gruppenarbeit und unter der Leitung von Donnerblitz Design an der Planung eines vielseitigen Gemeinschaftsraums für eine Baugemeinschaft mit. Der Raum befindet sich zentral in der Wohnanlage und soll unterschiedliche Nutzungen ermöglichen. Dazu gehören Coworking, gemeinschaftliches Kochen und ein angenehmer Aufenthaltsbereich für Begegnungen und Aktivitäten im Tagesverlauf. Der Entwurfsprozess startete mit einem festgelegten Grundriss. Um ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer zu entwickeln, arbeiteten wir zunächst mit Moodboards und Personas. Diese Methode half uns, unterschiedliche Anforderungen sichtbar zu machen, Ideen zu strukturieren und daraus ein stimmiges räumliches Konzept abzuleiten. Um die vielfältigen Anforderungen des Gemeinschaftsraums zu erfüllen, entschieden wir uns für eine grobe Einteilung in drei Bereiche. Ergänzend setzten wir auf sehr flexible Möbel, die sich leicht verschieben lassen und so an veränderte Prioritäten und Nutzungen angepasst werden können. Um die Vielseitigkeit des Raumes klar hervorzuheben, entschieden wir uns für eine Reihe flexibler Elemente. Die mobile Kücheninsel, die auf Rollen gelagert ist, kann je nach Bedarf im Innen- oder Außenbereich genutzt werden und unterstützt damit unterschiedliche Nutzungsszenarien. Variable, zusammenrollbare Raumtrenner, die platzsparend in einem Einbauschrank verstaut werden, ermöglichen es zudem, den Raum schnell neu zu strukturieren und Arbeits- oder Aufenthaltsbereiche situativ anzupassen. Ergänzt wird dieses Konzept durch ein flexibles Schienensystem für die Beleuchtung, dessen verschiebbare Leuchtmittel eine individuelle Lichtgestaltung erlauben und so jede Raumnutzung optimal unterstützen. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Scandola
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Scandola Eiche geräuchert | 100×250 mm | 2023 Münster Scandola nutzt die natürliche isolierende Wirkung von Holz, um Weinflaschen länger kühl zu halten. Die fünf übereinander verleimten Eichenholzringe des Weinkühlers wurden mit einem speziellen Werkzeug gespalten, um eine rustikale, lebendige Oberfläche zu erzeugen. Anschließend wurden die Ringe mit Salmiakgeist geräuchert. Das ist ein chemischer Prozess, bei dem die in der Eiche enthaltene Gerbsäure mit dem Ammoniak reagiert und dem Holz eine tiefere, dunklere Färbung verleiht. Um diesen Effekt weiter zu verstärken, flammte ich die Oberfläche zusätzlich sanft. Die dabei entstehende Optik erinnert an alte Weinfässer, verkohlte Fassdauben oder verwitterte Weinreben und verleiht Scandola eine erdige, fast archaische Ausstrahlung, die gut zum Thema Wein passt. In diesem Projekt setzte ich mich intensiv mit verschiedenen Holzbearbeitungs- und Oberflächenveredelungstechniken auseinander und erlernte und entwickelte dabei neue handwerkliche Methoden im Umgang mit dem Werkstoff Holz weiter. Scandola Scandola nutzt die natürliche isolierende Wirkung von Holz um Weinflaschen länger kühl zu halten. Die fünf übereinander verleimten Eichenholzringe des Weinkühlers wurden mit einem speziellen Werkzeug gespalten, um eine rustikale, lebendige Oberfläche zu erzeugen. Anschließend wurden die Ringe mit Salmiakgeist geräuchert. Das ist ein chemischer Prozess, bei dem die in der Eiche enthaltene Gerbsäure mit dem Ammoniak reagiert und dem Holz eine tiefere, dunklere Färbung verleiht. Um diesen Effekt weiter zu verstärken, habe ich die Oberfläche zusätzlich sanft geflammt. Die dabei entstehende Optik erinnert an alte Weinfässer, verkohlte Fassdauben oder verwitterte Weinreben und verleiht Scandola eine erdige, fast archaische Ausstrahlung, die gut zum Thema Wein passt. In diesem Projekt habe ich mich intensiv mit verschiedenen Holzbearbeitungs- und Oberflächenveredelungstechniken auseinander gesetzt und dabei neue handwerkliche Methoden im Umgang mit dem Werkstoff Holz erlernt und weiterentwickelt. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Chalkbag
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Chalkbag Braunes Snap Pap schwarzes Polyester 160x160y200mm 2022, Münster Der Chalkbag war mein Einstieg in die Verarbeitung von Textilien. Der Ausgangspunkt für dieses Projekt war das Material SnapPap, ein reißfestes Textil, das optisch an Pappe erinnert. Die einzigartige Papieroptik von SnapPap erinnerte mich direkt an eine Papiertüte und gab mir so die Idee, einen Chalkbag in der Form einer klassischen Papiertüte zu gestalten. Um zu verhindern, dass das Chalk unkontrolliert entweicht, wählte ich ein Polyester-Innenfutter, welches sich trichterförmig nach unten verjüngt, um die Handhabung zu erleichtern. Die Lasche zum Verschließen des Beutels verfügt zudem über eine Öffnung, an der sich ein Karabiner befestigen lässt, um den Chalkbag an einem Rucksack zu befestigen. Da der Chalkbag speziell für das Bouldern gedacht ist, verzichtete ich bewusst auf einen Hüftgurt, was seine Ähnlichkeit zu einer Papiertüte zusätzlich verstärkt. Zusätzlich zu dem einfach Modell entwarf ich noch ein Modell mit einer außenliegenden Tasche und einer Halterung für eine kleine Bürste. Chalkbag Der Chalkbag war mein Einstieg in die Verarbeitung von Textilien. Der Ausgangspunkt für dieses Projekt war das Material SnapPap, ein reißfestes Textil, das optisch an Pappe erinnert. Die einzigartige Papieroptik von SnapPap erinnerte mich direkt an eine Papiertüte und gab mir so die Idee, einen Chalkbag in der Form einer klassischen Papiertüte zu gestalten. Um zu verhindern, dass das Chalk unkontrolliert entweicht, wählte ich ein Polyester-Innenfutter, welches sich trichterförmig nach unten verjüngt, um die Handhabung zu erleichtern. Die Lasche zum Verschließen des Beutels verfügt zudem über eine Öffnung, an der sich ein Karabiner befestigen lässt, um den Chalkbag an einem Rucksack zu befestigen. Da der Chalkbag speziell für das Bouldern gedacht ist, verzichtete ich bewusst auf einen Hüftgurt, was seine Ähnlichkeit zu einer Papiertüte zusätzlich verstärkt. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Tori
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Tori Tori entstand im Rahmen des Projekts „Anpassbarkeit“, in dem ein Kommilitone und ich die Möglichkeiten des 3D-Drucks mit Ton untersuchten. Unser Ziel war es, die Anpassungsfähigkeit keramischer Objekte durch eine modulare Gestaltung auszuloten und unterschiedliche Fertigungstechniken miteinander zu verbinden. Der Blumentopf besteht aus drei funktionalen Schichten: Einem niedrig gebrannten, porösen Innentopf, der durch seine Wasserdurchlässigkeit eine natürliche Bewässerung der Pflanze ermöglicht. Einem hoch gebrannten, wasserdichten Außentopf, in dem der Innentopf aufgehängt ist und der das Austreten von Wasser verhindert. Modularen, 3D-gedruckten Ringen, die als dekorative Elemente dienen und flexibel über den Außentopf gestülpt werden können. Dadurch lässt sich das Erscheinungsbild des Topfes individuell variieren und an den Raum oder die Pflanze anpassen. Das Projekt diente uns vor allem als Experimentierfeld, um die Potenziale des keramischen 3D-Drucks auszuloten. Besonders spannend war es, unterschiedliche Druckparameter zu testen und zu beobachten, welche Oberflächenstrukturen und Effekte sich mit dieser Technik erzeugen lassen. Sie verbindet auf diese Weise modularen Aufbau, materialtechnische Forschung und die gestalterische Offenheit additiver Fertigung. Ton 180×170 mm 2024, Münster Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit Colvin Walter entstanden. Tori Tori entstand im Projekt „Anpassbarkeit“, in dem ein Kommilitone und ich die Möglichkeiten des keramischen 3D-Drucks untersuchten. Ziel war es, die Anpassungsfähigkeit keramischer Objekte durch modulare Gestaltung und kombinierte Fertigungstechniken auszuloten. Der Blumentopf besteht aus drei Schichten: einem niedrig gebrannten, porösen Innentopf, der durch seine Wasserdurchlässigkeit eine natürliche Bewässerung ermöglicht, einem hoch gebrannten, wasserdichten Außentopf, der das Wasser auffängt, sowie modularen, 3D-gedruckten Ringen, die als dekorative Elemente übergestülpt werden und das Erscheinungsbild flexibel anpassen. Das Projekt diente uns vor allem als Experimentierfeld, um die Potenziale des keramischen 3D-Drucks auszuloten. Besonders spannend war es, unterschiedliche Druckparameter zu testen und zu beobachten, welche Oberflächenstrukturen und Effekte sich mit dieser Technik erzeugen lassen. Sie verbindet auf diese Weise modularen Aufbau, materialtechnische Forschung und die gestalterische Offenheit additiver Fertigung. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Folds
Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Folds Die Papierleuchte Folds war eines der ersten Projekte, das ich an der Akademie für Gestaltung entwickelte. Mein Hauptaugenmerk lag darauf, aus dem zunächst unscheinbaren Material Papier mithilfe einer präzisen Origami-Falttechnik einen wertigen und ausdrucksstarken Leuchtenentwurf zu schaffen. Folds besteht aus einem 250 cm langen Papierstreifen, der sorgfältig gefaltet und am Ende spiralförmig in sich selbst eingerollt wird. Durch die feine Struktur der Faltungen entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das dem Papier eine vollkommen neue räumliche Wirkung verleiht. Die gestalterische Erfahrung und die Wirkung dieses Projekts inspirierten mich knapp ein Jahr später zu meinem Zwischenexamensprojekt KUMO, bei dem ich die Prinzipien gefalteter Strukturen erstmals auf ein anderes Material (Porzellan) übertrug. Papier Glühbirne 400x140x120 mm 2022, Münster Folds Die Papierleuchte Folds war eines der ersten Projekte, das ich an der Akademie für Gestaltung entwickelt habe. Mein Hauptaugenmerk lag darauf, aus dem zunächst unscheinbaren Material Papier mithilfe einer präzisen Origami-Falttechnik einen wertigen und ausdrucksstarken Leuchtenentwurf zu schaffen. Folds besteht aus einem 250 cm langen Papierstreifen, der sorgfältig gefaltet und am Ende spiralförmig in sich selbst eingerollt wird. Durch die feine Struktur der Faltungen entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das dem Papier eine vollkommen neue räumliche Wirkung verleiht. Die gestalterische Erfahrung und die Wirkung dieses Projekts inspirierten mich knapp ein Jahr später zu meinem Zwischenexamensprojekt KUMO, bei dem ich die Prinzipien gefalteter Strukturen erstmals auf ein anderes Material übertrug. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum
Korall

Tommy Wiedemann Menü Über mich Projekte Kontakt Korall Die Vasenkollektion Korall umfasst zwölf unterschiedliche Vasentypen, die ich gemeinsam mit einem Kommilitonen für die Akademie-Kollektion 2024 entwickelte. Jede Vase besitzt eine eigene, individuelle Form und fügt sich dennoch harmonisch in das Gesamtkonzept der Kollektion ein. Die Gestaltung basiert auf einem Algorithmus, den wir speziell für Grasshopper entwickelten. Durch gezielte Anpassungen einzelner Parameter lassen sich vollkommen unterschiedliche Formen generieren, die anschließend mit einem 3D-Drucker für keramische Massen realisiert werden. Die größte Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, sich intensiv mit dem Thema des Keramik-3D-Drucks auseinanderzusetzen. Neben der richtigen Konsistenz der keramischen Masse mussten auch die optimalen Druckparameter der Maschine präzise abgestimmt werden. Diese Kombination aus technischer Präzision, Materialforschung und kreativem Experimentieren machte dieses Projekt zu einem meiner Lieblingsprojekte während meiner Zeit an der Akademie für Gestaltung. Der charakteristische Farbverlauf im Ton entsteht durch das Mischen eingefärbter und naturbelassener keramischer Masse. Während des Druckprozesses entwickeln sich fließende, organische Farbspiele, die sich mit der texturierten Oberfläche der Vasen verbinden und ein stimmiges, lebendiges Gesamtbild erzeugen. Korall Die Vasenkollektion Korall umfasst zwölf unterschiedliche Vasentypen, die ich gemeinsam mit einem Kommilitonen für die Akademie-Kollektion 2024 entwickelt habe. Jede Vase besitzt eine eigene, individuelle Form und fügt sich dennoch harmonisch in das Gesamtkonzept der Kollektion ein. Die Gestaltung basiert auf einem Algorithmus, den wir speziell für Grasshopper entwickelt haben. Durch gezielte Anpassungen einzelner Parameter lassen sich vollkommen unterschiedliche Formen generieren, die anschließend mit einem 3D-Drucker für keramische Massen realisiert werden. Die größte Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, sich intensiv mit dem Thema des Keramik-3D-Drucks auseinander zusetzen. Neben der richtigen Konsistenz der keramischen Masse mussten auch die optimalen Druckparameter der Maschine präzise abgestimmt werden. Diese Kombination aus technischer Präzision, Materialforschung und kreativem Experimentieren machte dieses Projekt zu einem meiner Lieblingsprojekte während meiner Zeit an der Akademie für Gestaltung. Der charakteristische Farbverlauf im Ton entsteht durch das Mischen eingefärbter und naturbelassener keramischer Masse. Während des Druckprozesses entwickeln sich fließende, organische Farbspiele, die sich mit der texturierten Oberfläche der Vasen verbinden und ein stimmiges, lebendiges Gesamtbild erzeugen. Menü Startseite Projekte Über mich Kontakt Datenschutzerklärung Impressum